Santana - III

12 Juli 2006

Als erste CD meiner neuen Kategorie “Klassiker” muss Santanas - III herhalten. Unbestritten für mich die musikalische Untermahlung eines jeden Sommers sofern die Sonne tatsÃ?chlich scheint. Eine AffinitÃ?t zu den Gitarrenkünsten Carlos Santanas hat sich schon zu Zeiten meiner ersten Gitarrenstunden herausgebildet und hat sich seit dem weiter verstÃ?rkt. Im Gegensatz zu den letzten Machwerken des Latin Rock Guitar Großmeisters, die alle mehr oder weniger halbleidenschaftliche All Star Projekte mit wenigen ansprechenden oder experimentellen Songs darstellten, wurde auf “III” der Latin Rock auf unvergleichliche Art und Weise zelebriert ohne viel Getue, um die Personen, die nun auf der Platte mitspielen.


Der instrumentale Opener “Batuka” bereitet die Grundlage für die weiteren Songs und das emotionale, oft bluesige und hÃ?ufig auch mal rockige Gitarrenspiels des Meisters himself. Ein gigantischer Rhythmusteppich bestehend aus Drums, Bongos und anderen Percussioninstrumenten wird ausgebreitet und mit effektiven Gitarrensounds und wabbernden Hammondorgeln (echte Hammondorgeln!) unterlegt.
In dem folgenden “No One To Depend On” wird diese Richtung fortgesetzt mit Gesang und Interludes, die auch von Iron Maiden stammen könnten, sowie die Ungestümheit der Band Santanas.

Die übrigen Stücke des Albums wissen ebenfalls zu überzeugen und best�tigen, dass Santana Ende der 60er Jahre die angesagte Latin Rock Combo war (und für mich weiterhin bleibt). Selbst der angestaubte Sound der Scheibe erzeugt W�rme und Druck bei der Wiedergabe.

One Response to “Santana - III”

  1. Hoshi Says:

    Veröffentlichung 1971

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